Geschichte des Vereins

Fußball gespielt wurde in Ihrigen schon vor über einem dreiviertel Jahrhundert. Denn bereits im Jahr 1921 fanden sich Fußballbegeisterte zusammen, um gemeinsam nach einem Ball zu treten. 1922 fand sogar eine unorganisierte Vereinsgründung statt; der erste Vorsitzende war Friseurmeister Biermann.

Allerdings stand den Sportlern damals nur wildes Wiesengelände zur Ausübung ihres Sports zur Verfügung, und der junge Verein hatte mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Infolge mangelhafter Platzverhältnisse und großer finanzieller Probleme stagnierte das Vereinsleben und es kam zu keiner ordentlichen Vereinsgründung. Weil kein richtiger Fußballplatz vorhanden war, mussten alle Spiele auswärts ausgetragen werden.

Erst als im Jahr 1928 im Härdlewald endlich ein brauchbarer Spielplatz gefunden wurde, kam etwas Leben in den Fußballsport. Doch wie überall sorgte auch in Ihringen der Kriegsausbruch für ein jähes Ende aller sportlichen Aktivitäten.

Bereits kurz nach Kriegsende im Jahr 1945 waren schon wieder die ersten Bestrebungen im Gang, eine neue Vereinsgründung zu verwirklichen. Bis es soweit war , mussten viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, vor allem die umfangreichen Schwierigkeiten mit der Besatzungsmacht. Im Jahr 1946 war es dann endlich soweit, dass die französische Militärregierung die endgültige Gründung unter dem Namen “Verein für Rasenspiele”  VfR gestattete. Der Hauptinitiator dieser langwierigen und diffizilen Verhandlungen mit den französischen Behörden war Ernst Jakob.

Ab Februar 1946 nahm eine Ihringer Mannschaft an Punktspielen teil, musste aber die gesamte Vorrunde auswärts austragen. Auf dem Ihringer Fußballplatz stand während des Krieges ein Gefangenenlager, und das ganze Areal war mit Schützengräbern durchzogen. Ab Februar arbeiteten Spieler und Fußballfreunde samstags nachmittags und sonntags morgens, um einen bespielbaren Platz zu schaffen. Betonplatten mussten abgetragen werden, Gräben zugeschüttet usw.  Von Emil Sexauer wurden Ochsengespanne zur Verfügung gestellt, um Material an- und Abfall wegzufahren.

Das erste Heimspiel auf der Nachtwald fand am Ostermontag 1946 statt. Der Gegner war kein Geringerer als der SC Freiburg, der damals schon in der höchsten südbadischen Liga spielte. Das Spiel endete 4:3 für Ihringen. Dabei erzielte Karl Bieler ein Freistoßtor, von dem die Augenzeugen noch heute schwärmen. Den ersten Platzverweis für Ihringen gab es bereits in der dritten Begegnung im Spiel gegen Wasenweiler, die ein Schiedsrichter namens Hund leitete. Der Spieler Adolf Mößner kommentierte dessen Leistung mit den folgenden Worten : “Du heißesch Hund und bisch e Hund!”, worauf dieser ihn wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwies.

Die erste Vorstandssitzung

Am 17. Juli 1946 fand die erste ordentliche Vorstandssitzung statt. Teilnehmer waren die Herren Karl Bräutigam, Leopold Jakob, Dr. Amarell, Artur Luibrand, Karl Bieler, Alfred Ruhland, Albert Hanser und Philipp Kreutel. Bei dieser Sitzung wurde beschlossen, in Zukunft an Verbandsspielen teilzunehmen. Ebenso wurde der Beschluss gefasst, eine Handball-, eine Jugend- und eine Leichtathletikabteilung zu gründen. Tatsächlich gab es Ende 40er, Anfang der 50er Jahre unter dem Vorsitzenden Theodor Müller eine sehr rege Radsportabteilung und eine Tischtennisgruppe im VfR Ihringen.

Erste Meisterschaft 1948

In der folgenden Zeit konnte sich der junge Verein stabilisieren und etablieren. Die Mannschaft des VfR Ihringen spielte nun in der Kreisklasse West, und bereits nach zwei Jahren konnte sie den ersten großen Erfolg verbuchen. In der Saison 47/48 wurde der VfR Meister und nahm mit den drei weiteren Aspiranten SV Kenzingen, FC Staufen und SC Elzach an der Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse teil. Ihringen belegte hinter dem SV Kenzingen den zweiten Platz in dieser Relegation und schaffte somit den Aufstieg ins Bezirksoberhaus. Dort konnte sich der VfR drei Jahre erfolgreich behaupten. Aber im Spieljahr 51/52 schaffte er den Klassenerhalt nicht mehr und musste den Weg in die B-Klasse antreten. Es wurde zwar alles unternommen um auf direktem Weg wieder aufzusteigen , aber es klappte nicht auf Anhieb.

Zweite Meisterschaft 1955

Nach einem dritten Platz in der Saison 52/53 und einem fünften Platz 53/54 war es im dritten Anlauf soweit: In der Saison 54/55 erreichte der VfR Ihringen mit drei Punkten Abstand auf den SV Breisach die Meisterschaft in der Staffel West. Erneut musste eine Aufstiegsrunde gespielt werden: Die Gegner waren: FC Bad Krozingen, SV Oberwinden und der FV Sasbach. Hinter dem FC Bad Krozingen erreichte der VfR wiederum den zweiten Platz, und zusammen mit den Badstädtern stieg er in die A-Klasse auf. Dort konnte sich die Mannschaft aber nie richtig etablieren und belegte regelmäßig Plätze im unteren Tabellendrittel. Und am Ende der Spielzeit 57/58 trat der VfR den bitteren Weg in die B-Klasse an. Das war aber nicht der tiefste Sturz, denn nach zwei mühsamen Jahren in der B-Klasse war die Mannschaft 1960 gar in der untersten, der C-Klasse gelandet.

Die dritte Meisterschaft 1961

Dieser sportliche Tiefpunkt wurde aber auch als Chance begriffen. Die Mannschaft formierte sich neu, alle Kräfte zogen an einem Strang und konnten den Aufenthalt in der untersten Spielklasse auf eine Saison beschränken. Ohne Niederlage, mit nur einem Punktverlust beim 2:2 in Jechtingen, beendete der VfR Ihringen die Saison 1960/61  mit 39:1 Punkten und zwölf Zählern Vorsprung eben vor Jechtingen souverän als Tabellenführer. Diese dritte Meisterschaft seit der Vereinsgründung und der zweite Platz bei den Spielen um die Bezirksmeisterschaft hinter der Reserveelf des FC Neuenburg bedeuteten den Aufstieg in die B-Klasse. In der B-Klasse Nord spielten die Ihringer die folgenden acht Jahre. Die Platzierungen zeigen, dass die Mannschaft immer im vorderen Drittel mitspielte und um die Vergabe des Meistertitels ein Wörtchen mitzureden hatte: zweimal erreichte der VfR siebte Ränge, einmal (1967/68) waren Ihringens Fußballer Vierter und viermal – 1961/62 hinter Breisach und Bötzingen, 1962/63 hinter Herbolzheim und Bombach, 1963/64 hinter Buchheim und Bombach und 1966/67 hinter Kenzingen – Tabellendritter.

Vierte Meisterhaft 1969

In der Spielzeit 1968/69 dann konnte  sich die Mannschaft ein weiteres Mal steigern, und mit zwei Punkten Vorsprung vor dem FV Herbolzheim sicherte sich der VfR Ihringen die Meisterschaft in der B-Klasse Nord und kehrte, dieses Mal ohne Aufstiegsspiele, direkt in die A-Klasse zurück, die er elf Jahre zuvor verlassen hatte. Bei den Spielen um die Bezirksmeisterschaft reichte es für den VfR hinter Kirchzarten und Alemannia Müllheim nur zum dritten Platz. In den folgenden sechs Jahren waren die Ihringer zwar in der A-Klasse etabliert, hatten aber weder Abstiegssorgen, noch taten sie sich durch Spitzenplatzierungen hervor.

Der größte Erfolg: Fünfte Meisterschaft 1975 und der Aufstieg in die zweite Amateurliga

In der Spielzeit 1974/75 trat dann das ein, was selbst die größten Optimisten nicht zu träumen gewagt hatten. Der VfR konnte mit der Meisterschaft in der A-Klasse und dem damit verbundenen Aufstieg in die zweite Amateurliga den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern. Vier Mannschaften machten sich nach der Hälfte der Rückrunde noch Hoffnungen auf den Titel: Müllheim, SC Freiburg II, Bad Krozingen und Ihringen. Die ganze Runde über hatten die Ihringer Fans ihre Mannschaft großartig unterstützt. Den ersten Höhepunkt erlebten sie, als am 20. Spieltag vor einer Kulisse von 1200 begeisterten Fans der VfR auf der heimischen Nachtwald Sasbach mit 2:0 besiegte und anschließend den dritten Tabellenplatz einnahm – allerdings mit noch fünf Minuspunkten Rückstand auf den Tabellenführer Müllheim. Doch die Mannschaft war gefestigt und konnte das hohe Spielniveau halten. Vor allem gewann sie die wichtigen Spiele. So auch am 22. Spieltag, als mit einem 3:2 Heimsieg gegen den bisherigen Zweiten SC Freiburg II der zweite Rang erobert wurde.

Am  28. von 30 Spieltage erklomm der VfR erstmals die Tabellenspitze – durch einen grandiosen 2:1 Sieg  beim bisherigen Spitzenreiter Müllheim. Bis zum Saisonende blieb das Team von Spielertrainer Norbert Riesterer, der das Tor hütete, unschlagbar. Da sich aber auch der punktgleiche Tabellenzweite Bad Krozingen keine Blöße mehr gab, musste der letzte Spieltag entscheiden. 2500 (!!) Zuschauer unterstützten ihren VfR beim wichtigsten Spiel in seiner Vereinsgeschichte gegen den FV Herbolzheim. Mit einem nie gefährdeten 4:1-Sieg machte Ihringen sein Meisterstück perfekt. Punktgleich, aber mit einem um elf Tore besseren Torverhältnis  als Bad Krozingen wurde der VfR verdient Erster. Unter den Ihringern war eine Begeisterung ausgebrochen, die keine Grenzen kannte. Der anschließende Triumphzug unter Begleitung des Fanfarenzugs vom Sportplatz zur Kaiserstuhlhalle zum Empfang durch Bürgermeister Artur Köbele war für den ganzen Ort ein einmaliges und unvergessliches Ergebnis.

Acht Jahre Landesliga.

Und die Begeisterung hielt auch in den folgenden Jahren an. Sie war neben dem guten Geist in der Mannschaft mit ein Garant dafür, dass der Klassenerhalt geschafft wurde . So mussten zum Auswärtsspiel in Tiengen drei Busse angemietet werden, um alle Ihringer Anhänger dorthin zu bringen.

Ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte war das Pokalspiel gegen den FC Rastatt im April 1977. Die Rastatter spielten in der ersten Amateurliga und kamen als klarer Favorit an den Kaiserstuhl. Doch dort blies ihnen ein rauher Wind entgegen. Unterstützt von 900 Fans, war Ihringen die klar bessere Mannschaft und ging verdient durch ein Tor von Bernd Schmidt in der 57. Minute in Führung. Und hätte wiederum Bernd Schmidt mit einem Pfostentreffer  zehn Minuten später nicht Pech gehabt, wäre das Spiel zugunsten des VfR entschieden gewesen. Aber acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wandte sich das Glück vom Ihringer Team ab. Durch einen Kopfball erzielten die Gäste den Ausgleich und erzwangen eine Verlängerung. Dort kam dann die physische und technische Überlegenheit des Erstamateurligisten zum Tragen. In regelmäßigen Abständen (92.,95.,108. und 114. Minute) erzielte Rastatt noch vier Tore zum schmeichelhaften 2:5 Endstand. Das gute Leistungsniveau der Ihringer Mannschaft und die landschaftlichen Reize des Weinortes Ihringen machte sich zu dieser Zeit auch das Team von Bayer Uerdingen zunutze. Dreimal waren die Profifußballer am Kaiserstuhl zu Gast, und in allen drei Begegnungen überzeugten die Ihringer Gastgeber mit guten Leistungen.

Die beste Saison der Landesliga ( vorher 2. Amateurliga) gelang dem VfR Ihringen im Spieljahr 79/80. Zum Beginn der Rückrunde lag der VfR auf dem zweiten Platz, punktgleich mit Reute und Stetten – und manche träumten schon heimlich von Meisterschaft und Verbandsliga. Aber die Mannschaftsleistungen waren nicht stabil genug. Nach einem 2:1-Heimsieg vor 1000 Zuschauern gegen Tabellenführer TuS Stetten vier Spieltage vor Schluss belegte Ihringen den vierten Rang  und hatte bei drei Punkten Rückstand auf den Ersten (Reute) und Zweiten ( FC Freiburg Amateure) nur noch theoretische Chancen. Und das blieben sie dann auch: theoretisch.

Aber mit dieser sehr erfolgreichen Saison war auch bereits der Landesliga-Zenit überschritten. Und mitentscheidend für den einsetzenden Niedergang war, dass man darauf verzichtete eigene junge Talente auszubilden und behutsam an die erste Mannschaft heranzuführen. Lieber griff man auf so genannte “fertige” Spieler aus dem näheren und weiteren Umland zurück. Und diesen “fremden” Spielern fehlte oft die emotionale Bindung an die Mannschaft und den Verein. Sie gingen nur ihrer “Arbeit” nach. Und je mehr die mannschaftliche Geschlossenheit nachließ, um so häufiger musste das Team gegen den Abstieg kämpfen. In der Saison  82/83 war es dann soweit. Die Kraft war verbraucht, die Leistungsstärke reichte nicht mehr aus, um dem Abstieg zu entrinnen. Der VfR Ihringen musste zurück in die Bezirksliga.

Vielen fiel der Abstieg aus der Landesliga schwer. Und so wurde als Ziel anvisiert, so bald wie möglich wieder in die Landesliga aufzusteigen. Und im Jubiläumsjahr zum 40. Bestehen 1986 schien man auf dem richtigen Weg zu sein. In  der Saison 85/86 hatte eine junge Ihringer Mannschaft den vierten Tabellenplatz erreicht und ließ auf größere Taten hoffen. Diese Hoffnungen wurden zusätzlich genährt durch die errungene Meisterschaft der A-Jugend in diesem Jahr. Aber alle Zukunftsträume mussten der harten Bezirksliga-Realität weichen. Und es kam noch schlimmer. In der Saison 91/92 geriet das Ihringer Team immer mehr in den Abstiegsstrudel – und konnte sich daraus nicht mehr befreien. Am Ende der Saison stand der Weg in die Kreisklasse A fest.

Die Chance wahrgenommen

Ein Neubeginn mit neuem Führungsteam und die sechste Meisterschaft 1994

Der erneute Abstieg war auch eine große Chance für einen wirklichen Neubeginn. Und die Weichen dafür hatten die Verantwortlichen bereits während der laufenden Saison 91/92 gestellt, als sie merkten, dass der Abstieg immer wahrscheinlicher wurde.

In der Generalversammlung am 13. März wurde fast der komplette Vorstand neu besetzt. Unter der Führung des ersten Vorsitzenden Winfried Strecker und der tatkräftigen Betreuung der aktiven Spieler durch Spielausschuss Werner Wintermantel sorgte das neue, junge Team für frischen Wind im Vereinsleben. AM Ende der Kreisliga-A-Saison 92/93 belegte die erste Mannschaft den achten Platz, die zweite schloss die Runde auf dem zweiten Platz ab.

Für die Spielzeit 93/94 wurde Bernd Schmidt ein ehemaliger VfR Spieler aus Landesliga-Zeiten als neuer Trainer verpflichtet, der viel Sachkompetenz und persönliches Engagement mitbrache. Gemeinsam hatten sich Vereinsverantwortliche und Trainer das Ziel gesteckt, mit ruhiger und seriöser Arbeit eine junge Mannschaft aufzubauen, die nach zwei, drei Jahren “reif” für die Bezirksliga sein könnte. Doch erstens kam alles anders und zweitens als man denkt. Die Mannschaft präsentierte sich schon zu Saisonbeginn in guter Verfassung, wurde fast von Spiel zu Spiel stärker und übertraf die kühnsten Erwartungen. Nach der Winterpause hatte Ihringen als Tabellenerster schon beeindruckende sechs Punkte Vorsprung. Und in der Truppe von Bernd Schmidt herrschte eine gute Stimmung, die Leistung blieb stabil. Am drittletzten Spieltag machte der VfR Ihringen mit einem 2:1-Sieg in Wasenweiler sein Meisterstück – genau wie vor 25 Jahren. Mit fünf Zählern Vorsprung lag er uneinholbar an erster Stelle. Der Aufstieg in die Bezirksliga war perfekt.

In der Bezirksliga etabliert

Doch in den Siegesjubel mischten sich zögerlich auch Bedenken, ob den der Aufstieg nicht ein paar Jahre zu früh käme. Würde die Mannschaft stark genug sein, den Klassenerhalt zu schaffen? Und so startete man mit gemischten Gefühlen in die erste Bezirksliga-Saison. Nach der 2:5-Auftaktniederlage zu Hause gegen Au/Wittnau sahen sich der ärgsten Pessimisten bestätigt, doch mit einem 1:0-Sieg in Breisach sorgte die Mannschaft für die nötige Ruhe. Es folgten einige wichtige Unentschieden, die zur Leistungsstabilisierung beitrugen, und ab dem fünften Spieltag rangierte der VfR im einstelligen Tabellenbereich. Kurz nach der Winterpause erklommen die Ihringer den sechsten Tabellenplatz und setzten sich dort fast bis zum Saisonende fest.

Erster Gewinn des Bezirkspokals 1995

Wie groß das Potenzial der Mannschaft wirklich war, brachte der Bezirkspokal zu Tage. Nach Siegen über die Teams aus Gündlingen, Köndringen, Riegel und Holzhausen traf der VfR im Endspiel im Rheinstadion in Burkheim auf den SC Gundelfingen. Durch einen verdienten 2:1-Sieg wurde der VfR Ihringen zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte Bezirkspokalsieger. Eine wirklich tolle Saison für einen (Überraschungs-)Aufsteiger.

Die zweite Bezirksliga-Runde (95/96) wurde erwartungsgemäß schwieriger als die erste, in der noch die Aufstiegseuphorie zu spüren gewesen war. Glaubten die Verantwortlichen in der Vorrunde  noch, vielleicht  ganz vorne mitspielen zu können, geriet die Mannschaft nach der Winterpause in ein Leistungstief und musste alle Kraft aufwenden, um sich von der Abstiegsregion fernzuhalten. Doch die Schmidt-Truppe fing sich wieder, und nach einem fulminanten Schlussspurt mit sieben Spielen ohne Niederlage schloss der VfR auch diese Saison auf dem sechsten Platz ab.

 Für die Spielrunde 96/97 und darüber hinaus hat der VfR die Weichen schon gestellt. Mit dem neuen Trainer Uli Brunder konnte der Verein einen ausgewiesenen Fußballfachman verpflichten, der mit viel Kompetenz und neuen Ideen die Mannschaften formen und weiterbringen soll. Eine seiner wichtigsten Aufgaben wird es sein, junge Talente zu erkennen und sie  am die Aktivmannschaften heranzuführen und zu integrieren. Die Vereinsverantwortlichen werden das Ihre dazutun und zusammen mit den Mitgliedern alles daransetzen, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen und dem Fußballsport in Ihringen weiterhin einen festen Platz zu geben.